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Die Vogtei und die Sachsen
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66 Jahre kunterbunt und nicht normal
Der Niederdorlaer Carneval Club (NCC) feierte 2024/25 seine 66. Kampagne. Das närrische Treiben regierten Prinzessin Julia I. und Prinz Luis I. Das Motto lautete 66 Jahre Carneval kunterbunt und nicht normal. Elf Minuten nach Beginn öffnet Schatzmeisterin Corina Götz die Tür zum Einmarsch: Grüne Garde, Rote Garde, Prinzenpaar, Präsident und Elferrat ziehen ein. Nach dem Einmarsch verkrümelt sich der Elferrat. Alle haben zu tun. Die Bühne gehört der Show. Niederdorla Helau.
Zum Carneval der ersten Kampagne vor 66 Jahren notierte die Niederdorlaer Chronik: "Der Faschingsverein musste sein Programm zweimal wiederholen." Als der aktuell dritte Präsident des NCC das erfuhr, fragte Jens Rauch: "Warum musste das Programm wiederholt werden?" Die Chronik lässt den Grund ja offen. Voller Stolz und Vertrauen heißt die Antwort: "Weil das Programm so gut war." Es gibt Gründe für dieses Vertrauen.
Jens Rauch feierte dieses Jahr sein 40. Bühnenjubiläum. Ein dreifach donnerndes Niederdorla Helau.
Auch der Verein vor 66 Jahren war der Faschingsverein von Niederdorla. Und auch vor 66 Jahren spielte die Schenke mit. Die Bühne ist klein, die Akteure füllen die Bühne aus, das Publikum ist ganz nah. Und direkt vor der Bühne drückt der ganze NCC die Daumen für die Akteure auf der Bühne. Das bedeutet das Motto des Vereins: "Wir sind alle eine Familie."
Und auf der Bühne explodiert ein Programm nach dem zweiten Motto des Vereins: "Varieté statt rheinischem Tam Tam." Jens Rauch prägte dieses Motto. Jede Nummer im Programm darf machen, was sie will. Alles wird akzeptiert. Das gibt Freiheit, sich auszuleben auf der Bühne auszuleben. Und überhaupt: Sehr viele Mädchen und Frauen machen mit, das gibt Programm und Verein das Schleifchen am Ernst des Lebens.
Jedes Jahr wird fünf Mal das Programm gegeben, einmal wird Kinderfasching gefeiert und am Rosenmontag feiert der Verein ganz in Familie. Am Nachmittag laden die Wirtsleute zur Rosenmontagparty.
Was war dieses Jahr ein Hit? Eigentlich alles auf der Bühne: Die Tanzformationen, beim Kinderfasching: Tanzbienchen und Kindergarde. Und für Erwachsene: Grüne Garde, zwei Tanzmariechen, Rote Garde, Showgirls, Damenballett und Männerballett. Garden und Tanzmariechen machen den Fasching zum Carneval, zünden Feuerwerke und kombinieren ihre klassischen Schritte immer wieder neu und explosiv. Den Knaller lieferte die Rote Garde mit ihrem synchronen Stampfer. Der Holzboden der Bühne wurde Akteur.
Die Showgirls gaben ein geniales ABBA-Medley, in sexy kurzen blauen Sternenkleidchen und Engelslocken in langen Haaren. Das Publikum reißt die Augen auf und träumt. Ehefrauen knirschen mit den Zähnen. Zugabe, Zugabe. “ABBA ist für jede Altersgruppe”, sagt Showgirl Anne Dietz.
In roten Anzügen mit Fransen tanzte das Damenballett zu heißen Zumba-Rhythmen. Zumba stammt aus Kolumbien und zündet südamerikanische Tänze zu einem heißen Mix. Die tanzenden Damen wirkten wie Flammen. Sie loderten. Die Herren im Publikum brannten. Die Tänze von Showgirls und Damenballett sparten den Wirtsleuten Mario und Anja Kühnert gewaltig die Heizkosten.
Als Tanzmariechen glänzten synchron: Klara Stollberg und Lina Ackermann. Sie trainieren sich selbst. Trainerinnen der Tanzformationen waren Karo Schill, Julia Rauch, Anja Stollberg und Anja Pickel. Rote Garde, Showgirls und Damenballett trainieren sich selbst. "Es war wie ein Freundinnenabend", sagte mal Vanessa Stöhr als Showgirl zu solchen Proben.
Anja Pickel und Heiko Tautor trainierten das Männerballett. Im Video traf jeden Ballett-Mann ein Pech-Maleur. Da half und tröstete eine Flasche Bier. Gerd Pickel war mit Gerstensaft zur Stelle. Das wurde dann getanzt.
Das Playback entführte in den italienischen Pop und Schlager der 1980er-Jahre bis heute. Da wurden Erinnerungen aktuell und Hunger groß auf Antipasti und Chianti an der Adria. Er schmetterte vom Band La Donna e mobile. Grandios brachte Florian Schneegaß als Operntenor eine Pizza in den Saal. Er schmetterte vom Band: La donna è mobile. Wie immer wurden beim Playback die Kopien origineller als die Originale. Auf jeden Fall passender zur Bühne in Niederdorla.
Die Bütten sind beim NCC lustige Dialoge, so zwischen den beiden 10-Jährigen Anton Stollberg und Lennard Apel als Bauern. Die beiden spielten mit Klischee und Wirklichkeit von Landwirten. Lukas Götz und Luis Klemm gaben den Arzt und Hannibal "The Cannibal" Lecter.
Der erfahrene NCC-Recke Ronny Stollberg nahm Florian "Schneegie" Schneegaß mit in die Bütt. Premiere! Als Feuerwehrleute tauschten sie sich aus über Lustiges im Dorf seit dem vorigen Fasching. So geht Kirmespredigt zum Carneval, auch eine Art Chronik des Dorfes.
Zum zweiten Mal freute sich das Publikum in Niederdorla UND Langula auf den genialen Blödsinn der Vogteier Michael Böhm und Robert Lauberbach. Als Fußballer brachten beide mit Reimen und Singen das Publikum zum Kreischen. Volltreffer auf Volltreffer, jeder Witz ein Tor.
Und nun zur Musik: Die ist beim NCC meist live. Yellow, die Band hockt im Kabuff neben der Bühne und begleitet das Programm. Das gibt dem Programm musikalische Wucht und Power und eben die Live-Atmosphäre für den Saal. Der Narhallamarsch und der Tusch live, das ist was. Live singen und spielen das NCC-Trio und die Fasching-Band Adipös. Jörg "Bobby" Wendemuth spielt mit bei Trio und Adipös. Zum Trio gehören weiter Ludwig Götz und Sören Zilling, zu Adipös an den Instrumenten Andrea Wendemuth und Robert Lauberbach und erstmals als Sprecher Michael "Mize" Zeng. Donnerwetter.
Das Trio sang über das Schlafbedürfnis älterer Männer: Sechs bis acht Stunden Schlaf sind nötig. Wahrscheinlich, um lange träumen zu können: Die Trio-Herren zeigten dem Publikum ihre elektronische Traumfrau. Eine KI half beim Träumen. Zwei gewaltige Gründe sprachen für die junge Frau im Video. Das böse Kopfschütteln der Gattinnen wurde im Video dokumentiert.
Videos ergänzen beim NCC das Bühnenprogramm genial. Es entsteht ein Dialog zwischen Bühne und Video. Vater André und Sohn Leon Muder sind aktuell die Meister der Kamera. Heiko Tautor und Sohn Niklas meistern die Vorführtechnik.
Adipös sang über fehlendes Bier, eine lustige Flugreise und das Leben 66-jähriger Männer. Albert Hammond, Otto Waalkes und Udo Jürgens grüßten. Mize Zeng blies in der Vorstellung des Publikums den Marsch “Alte Kameraden” auf dem Kamm. Seiner Neigung entsprach allerdings eher, AC/DC per Triangel zu interpretieren, aber die lange Version. Das traute er sich in der fünften Vorstellung.
Und nun liebe Leute kommen wir zum Höhepunkt am Carneval-Mittelpunkt: Karo und Bobby sind eh schon Fix-Sternchen am Fasching-Himmel. Dieses Jahr tauchten beide den Schenksaal in gleißendes Show-Licht. Was passierte auf der Bühne? Fragen wir Bobby: "Das war ein Musik-Kabarett mit Klavier und Gesang. Die Geschichte geht so: Klavierspieler und Sängerin kennen sich seit Jahren. Sie verloren sich aus den Augen, trafen sich hier zufällig wieder. Es kommt zu Tage, Melanie ist sehr verliebt in Bobby. Melanie singt für Bobby ihr Herz leer. Er übersetzt live am Klavier ihren französischen Gesang. Dabei merkt er, was abläuft..., etwas spät, er ist ein Mann.
Hier müssen wir schildern, was im Saal passiert: Volle Konzentration. Eine fallende Stecknadel hätte gescheppert. Auch der ganze NCC sammelt sich im Saal. Alle wollen das sehen.
Zurück zur Bühne. Melanie singt ihre ganze Liebe. Das kann doch nicht sein, dass von diesem Kerl nichts zurückkommt. Melanie wird langsam wütend. Melanie schwankt stimmlich zwischen beleidigt sein und alles auf eine Karte setzen. Sie räkelt sich auf dem Klavier. Das Publikum erkennt die Bedeutung des Wortes "lasziv". Die Fenster im Saal beschlagen. Melanie geht aufs Ganze. Ihre Lippen kommen den Lippen Bobbys näher, näher, näher. Die Herren im Saal lockern die Schlipse. Die Frauen schweigen starr. Melanies Lippen kommen näher... Die Luft zündet rosa. Es brennt. (...) Das Publikum vergisst zu atmen.
Und Bobby? "Sie bekommt eine Abfuhr", stellt er fest. Das Publikum jault auf. Das Klavier bauten Marko Ludwig und Michael Schulz. Der Gottvater des NCC-Fasching, Siegmar Zenge, schwieg endlich mal und hatte Tränen in den Augen: “Das gibt´s doch nicht.”
Im Hintergrund wirkte Jens Ackermann als Regisseur. Mit Jens Rauch gehört er zum legendären Ansager-Duo, den JeyJeys. Als kongeniale Ergänzung dazu kam André "Schmul" Muder vor einigen Jahren. Dieses Jahr gaben Hannes Hochheim und Leon Muder ihre Premiere als Ansager. Sie führen auch durch den Kinderfasching.
Beim Schunkeln nach der Pause waren also fünf Ansager auf der Bühne. Zum Ansagen gehört immer ein gespielter Witz der Ansager. So sprang 63 Jahre nach Marilyn Monroe im berühmten weißen Busen-Kleid Jens Ackermann aus der NCC-Geburtstagstorte. Die Maske von Nancy Kanngießer und Gabi Abe brachten ihn, äh, nahe an Marilyn ran.
Als Helfer oder "Kanoniere" hinter und auf der Bühne wirkten Patrick Halfpap und Michael Schulz.
Am Rosenmontag wurde das neue Prinzenpaar bekannt gegeben: Kathy I. und Jens III. Uff, ich habe es geschafft, ich sollte Jens Ackermann 67 Mal im Text erwähnen.
Jeder Fasching wäre einen Roman wert. Zumindest eine Liste ALLER Mitwirkenden vor, hinter und auf der Bühne und im Vereinsheim. Auf der Liste stehen müssten alle Mädchen und Frauen in den Tanzformationen, aber auch die Großeltern, Eltern, Partner, die die Akteure unterstützen, zurückstecken und anerkennen, Fasching ist die fünfte Jahreszeit: Ein extra Leben mit Konfetti im Haar und Niederdorla Helau.
Verantwortlich für Inhalt, Form und Fotos: Michael "Mize" Zeng
in Abstimmung mit dem Vorstand des NCC.
Wertvolles historisches Gerichtsbuch an Kreisarchiv überreicht
Ein wertvolles historisches Gerichtsbuch überreichte der Geschichtsverein Schlotheim dem Kreisarchiv des Unstrut-Hainich-Kreises. Der Vorsitzende des Vereins Helge Görl gab das Buch in die Hände von Kreisarchivar Michael Zeng. „Das Buch gehört hierher“, sagte Vereinsmitglied Frank Blaß. Er weiß: „Im Kreisarchiv wird das Buch gut verwahrt, ist sicher und geht nicht kaputt“. Dafür sorgen Michael Zeng und Ute Helbing im Archiv.
Das Kreisarchiv übernimmt die Rolle des historischen Archivs der Seilerstadt. Das öffentliche Archiv gehört zur Kreisverwaltung. Es betreut 37 laufende Meter historische Archivalien aus Schlotheim. Dazu kommen über 11 laufende Meter historische Unterlagen des Standesamtes der Gemeinde Nottertal-Heilinger Höhen, zu der Schlotheim gehört.
Das Gerichtsbuch enthält juristische und notarielle Aufzeichnungen zwischen 1724 und 1850. Geführt hat das Buch das „Hopffgartschen Patrimonialgericht der Herrschaft Schlotheim mit Mehrstedt und Marolterode“. Die Herren von Hopffgarten waren von 1393 an die Stadtherren von Schlotheim. Sie hatten auch die Aufsicht über Justiz und Notariat. Die Seilerstadt und Dörfer der Umgebung gehörten zum Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt.
Die Einträge im Gerichtsbuch enthalten eine Fülle von direkten und indirekten Infos. „So von 1844 die Verpflichtung von Bürgern zum Dienst an der Schlauchspritze zur Feuerbekämpfung“, erzählt Annelie Kolar vom Geschichtsverein. Helge Görl, der Vorsitzende des Vereins, ergänzt: „Im Buch werden auch die Orte genannt, wo Rechtsfälle stattfanden. Das sind wertvolle Hinweise auf historische Gebäude.“ Frank Blaß betont: „Die Vormundschaftssachen enthalten Namen, die es heute noch in Schlotheim gibt“. Die drei Seilerstädter kamen zur feierlichen Übergabe des Buches ins Kreisarchiv.
Im Jahr 1277 bekam Schlotheim das Stadtrecht verliehen. Das Gerichtsbuch informiert über 126 Jahre, in denen Schlotheim sich entwickelte. Der Weg der Stadt führte durch Siebenjährigen Krieg und napoleonische Kriege sowie durch die Wirren und Fortschritte der Revolution von 1848. „In den 126 Jahren des Gerichtsbuches fand Schlotheim vom rechtlichen Mittelalter in die Neuzeit“, meint Kreisarchivar Zeng, der auch Historiker ist. Er lädt ein, im Archiv direkt an den Quellen die Geschichte zu entdecken.
In lockerer Atmosphäre sprachen die Gäste und das Team des Archivs über gemeinsame vergangene und künftige Projekte. Der Kreisarchivar informierte über den gesetzlichen Auftrag eines öffentlichen Archivs bei der Bewahrung und Erforschung von Geschichte.
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“Die Letzten ihrer Art” - Interview mit den alten Recken des NCC.
| Zum Kommersabend zum 60. Jubiläum des Carneval in Niederdorla 2018 waren drei Präsidenten des Niederdorlaer Carneval Clubs auf der Bühne: Jens Rauch, Ludwig Götz und Erhard Ludwig (von links nach rechts). |
Günter war aktiv von 1973 bis 1995, Siegmar von 1977 bis 2007, Hansi von 1975 bis heute und noch weiter.
Was ist der Unterschied zwischen dem Fasching heute und früher?
Siegmar Zenge: Das war eine ganz andere Zeit. Es gab die Hilfsmittel noch nicht, die es heute gibt, wie moderne Mikrofone. Die Lichtorgel haben wir per Hand geschaltet. Die Technik ist ein wichtiger Punkt beim Fasching.
“Ich trage Stiefel, keine Schuhe,
ich bitte hier im Saal um Ruhe.”
Siegmar sagt: “Ich war immer konzentriert auf vier bis fünf Nummern im Programm.” Die Texte hat er zusammen mit anderen geschrieben. Immer wieder erwähnt er Heidi Ludwig. Nach der Kirmes ging es los. Da wurde begonnen, das Programm der NCC-Spatzen vorzubereiten. Man traf sich, um Geschichten auszutauschen. Dabei wurde auch mal eine halbe Stunde auf eine Idee des anderen gewartet. Siegmar hat oft vorgearbeitet, hatte sich Texte ausgedacht und geschrieben. Von ihm kam der “Knetsch”. Heidi kannte die politischen Zusammenhänge. Deshalb kam von ihr die politische Kritik in den Texten. “In meinen war keine Politik, eher Klamauk, was zum Nachdenken.” Worüber nachdenken? Etwa über das was Siegmar als Bauer Piepenbrink zum Besten gab:
“Im Stalle standen Kühe, die hatten alle einen Namen. Die erste hieß Kuh Pernikus. Der Abstand von der ersten zur letzten Kuh war acht Meter weit, deshalb nannte ich sie Kuh Weit.”
Seit 1977 war Siegmar beim Fasching auf der Bühne, zuerst sang und spielte er im Trio. Helmut Freiboth hatte Siegmar eingeladen, weil er Schifferklavier spielen konnte. Mit dabei war Winfried Frey.
| Das Trio ist nur ein Jahr jünger als der NCC. In über 60 Jahren bestand das Trio meist aus mehr als drei Musikern. Zum 60. Jubiläum des Vereins sangen sieben Recken. Rechts im Bild: Günter Szameitat. |
Immer wieder schwärmt Siegmar vom Bühnenbild Karl Neubauers. “Die Figuren und die Perspektive.” Siegmar sagte das quasi mit drei Ausrufezeichen. Er zeigte ein Foto vom Bühnenbild zum Motto FKK am Stausee mit weiblichen Personen. Alle bewunderten die Perspektive.
Siegmar erzählt: “Wenn Karl das Bühnenbild malte, standen wir immer rum und haben dumme Sprüche gemacht.” Einmal stieß Siegmar einen Farbtopf um. Im gemalten Nachttopf war ein Fleck. Karl zückte seinen Pinsel und machte aus dem Klecks einen Goldfisch im Nachttopf.
Zwischendurch funken Erinnerungen hoch: “Die Ausfahrten des Vereins waren wichtig, genauso wie das Programm”, sagt Siegmar.
Bei seinen Figuren legte Siegmar Wert darauf, nichts zweimal zu machen. Und Siegmar wollte auf der Bühne immer eine Figur sein, nicht der private Siegmar. Deshalb sprach er verschiedene Dialekte auf der Bühne.
der seinen Augen kaum noch traut,
so weit das Auge auch nur schaut,
Wichtig war ihm auch, die Büttenreden zu reimen. “Für einen guten Reim musste auch mal ein Wort wegfallen, was grammatisch wichtig wäre. Das musste ersetzt werden.”
Wie erzeugt man die Hämmer in der Rede? “Möglichst wenig Worte, bis es hinten knallt.”
Wichtig war Siegmar der Rhythmus seiner Reime.
“Der Platz zum Schreiben wird jetzt enge.
Tschüss macht´s gut, sagt Siegmar Zenge.”
Günter Szameitat fing mit dem Trio an, beim Fasching aktiv mitzumachen. Vorher war er aber schon beim Jugendfasching dabei in der “Grünen Linde”. Das war die Kneipe Ecke Hauptstraße/Sperlingstraße, die in den späten DDR-Zeiten der Schulhort war.
Die unverheiratete Dorfjugend durfte nicht mitmachen beim großen Fasching. Dort durften nur Verheiratete rein. Deshalb machte die Jugend ihren eigenen Fasching in der “Grünen Linde”. “Nur, wenn in der Schenke Große Pause war, durften wir auf den Saal”, erzählt Günter. Das war bis Anfang der 1970er-Jahre so, meinen Günter, Siegmar und Hans-Jürgen “Hansi” Böhm.
Als Günter ins Trio kam, begann er mit Helmut Freiboth, Winfried "Winnie" Frey zu spielen. Dazu trommelte Wolfgang Lange. Günter spielte Gitarre.
Günter kam zum Fasching, weil seine Frau im Damenballett getanzt hatte. Er wurde gefragt, “Was kannste? Was kannste machen?” Seine Antwort brachte Günter “automatisch” in den Verein.
Günter, Hansi und Siegmar erinnern sich noch an den “Alten Fasching''. Der sei anders gewachsen als der heutige. Auch gab es einen anderen Zusammenhalt. Da sind die drei alten Recken sich einig. “Wir sind die letzten ihrer Art.”
Günter: “Wir haben vom Verein auch mal ein Schwein geschlachtet und herrliche Kutschfahrten unternommen.” Die drei Recken geraten ins Schwärmen. “Das waren damals andere Zeiten, wir hatten nicht so viele technische Möglichkeiten.” Wichtiger sei der Enthusiasmus gewesen.
Günter nennt ein “schönes Beispiel”: Die allerersten Orden seien noch selbst gebastelt gewesen. Gerald Tischer und Helmut Freiboth waren die Kreativen. Die Orden wurden nach jedem Auftritt verliehen. Aber hinterher wieder eingesammelt. Die Kostüme seien früher selbst gestaltet worden.
Geld für die Ausrüstung wurde besorgt durch das Ausfahren von Einkellerungskartoffeln gegen Bezahlung von der LPG. [Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]. Das hatte gut geklappt. Im Dorf ging der Spruch rum vom “Millionenclub”.
Siegmar fasst zusammen: Zum Thema “alter Fasching” und “neuer Fasching” wird wohl immer gelten, was Heidi Ludwig sagte:
“Es wird ein anderer Fasching werden, Hauptsache, es geht weiter.”
Da sind die drei alten Recken sich einig.
Zum “Alten Fasching” zählt: Bis 1975 wurde jedes Jahr ein neuer Elferrat gewählt. Der alte Elferrat schlug neue Leute vor. Danach wurde ein Verein gegründet mit Vorstand und so weiter.
| Hans-Jürgen “Hansi” Böhm flog 2017 als erster Vogteier zum Mars im Auftrag des Niederdorlaer Carneval Clubs. Über 40 Jahre vorher hatten Kosmonauten des NCC bereits den Mond erobert. |
Warum macht man Fasching?
Günter: “Ich bin in die Rolle reingerutscht, weil es Spaß macht.” Und weil ihm gesagt wurde: “Wir brauchen eine Gitarre!”
Hansi: “Weil es Spaß macht und die Geselligkeit da ist. Das ist unsere Freude.”
Siegmar: “Bei mir war es reine Selbstdarstellung. Ich wollte mir beweisen, für etwas gut zu sein. Diese Bestätigung habe ich gefunden.” Das Programm wurde auf Siegmar zugeschnitten. Auf seine Pausen, die er brauchte, um sich umzuziehen.
Das Trio mit Günter sorgte nach der Pause wieder für Stimmung und holte das Publikum ins Programm zurück.
War früher das Programm besser?
Die Chöre im NCC machten Musical. Andere Vereine haben das schon früher gemacht. Deshalb haben wir das auch gemacht. Das Programm wurde schon immer jedes Jahr gesteigert. Da waren sich alle drei Recken einig.
Günter erinnert sich: “Anfangs saß der Elferrat auch auf der Bühne. Das endete, als für die Reise zum Mond der Laufsteg gebaut wurde.” Günter erinnert sich auch an den Bau der berühmten Bütt. Er hatte beruflich Zugang zu dem Fass. Das wurde in zwei Hälften gesägt. Die Hälfte ohne Loch ging zum Karnevalsverein Görmar, die Hälfte mit dem Loch kam nach Niederdorla. In das Loch kam eine rote Glühlampe. Drum herum malte Karl Neubauer das lachende Narrengesicht.” Hansi meinte: “Der Bühnenmaler wurde früher mit Bratwürsten bezahlt.”
Hansi erinnert sich weiter: In einem Jahr mussten die Büttenreden vorher beim DDR-Bürgermeister eingereicht werden. Siegmar lacht: Dabei wurde alter Stuss abgegeben. Auf der Bühne wurden andere Reden gehalten. Trotzdem gab es nie Probleme.
Nun sangen Günter, Hansi und Siegmar: “Wir wollen mal übern Zaun, nur mal schaun, ohne abzuhauen.” Das war das legendäre Lied der NCC-Spatzen. Das wurde Jahre vor der Grenzöffnung gesungen und erzeugt immer noch Gänsehaut.
Was macht den NCC aus?
Günter und Hansi: Wir haben unser Lied. Das sagt alles aus: “Wir sind alle, alle eine Familie.” Manche gehen, manche kommen dazu, aber es bleibt eine Familie.
Siegmar: “Die Geselligkeit und der dumme, dumme Knetsch.” Das letztere brüllt er auf Siegmar-Art. Und haut auf den Tisch.
Donnerwetter!
Das Interview führte Michael Zeng. Fotos: Michael Zeng
Der "Charfreitag" in der Vogtei vor 1857
Gravitätisch schreitet der Mann oder Bursche einher; ein langer, enganliegender, kurztailliger grüner oder blauer Ueberrock mit blanken Knöpfen, die dicht aneinander in zwei Reihen aufgenäht sind und mit einem stehkragenähnlichen Kragen umschließt seine Gestalt; lederne gelbliche Beinkleider reichen bis zum Knie und sind hier mit langen schmalen Riemen zusammengebunden, so daß aber noch eine Menge davon zum Herumbummeln übrig bleibt. Enge Halbstiefeln umfassen das wadenlose Bein und lassen die grauweißen Strümpfe ein Stückchen hervorsehen. Der Kopf erhebt sich zwischen dem über den Rockkragen hervorragenden, mit meist dunkel buntem Tuche unterbundenen gesteppten weißen Hemdkragen, stolz die Lampe, einen Dreimaster von ungeheuren Dimensionen, balancirend. Alte Leute kommen mit dem Stoab (Stab) angewankt, und besteht dieser aus einem Stück Latte von Zweidrittel Höhe des Trägers.
Aus der Zeitschrift DIE GARTENLAUBE, Heft 25, 1857
Grüße an die Mitwirkenden der Festschrift: 800 Jahre Ersterwähnung Niederdorlas
Körper und Stimme
leiht die Schrift dem stummen Gedanken,
Durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das
redende Blatt."
_Friedrich Schiller
Liebe Unterstützer der Festschrift zur 800-jährigen Ersterwähnung Niederdorlas,
ich sitze gerade unter anderem an den Grußworten, die ich entwerfen soll, kann, darf. Dabei muss ich mir vergegenwärtigen, was ich an unserer Festschrift zum Grüßen finde.
Zuerst und vor allem haben die Autorinnen und Autoren, Fotografen und Sammler und der Layouter einen herzlichen Gruß verdient. Ihr habt unglaublich viel geleistet und alles nebenbei und nebenher. Hut ab und: Donnerwetter.
Dann soll ein Dank gesendet werden an die Sponsoren, ohne die es die Festschrift als Buch nicht geben würde. Nach den Erfahrungen mit der Fertigung der Festschrift des NCC, weiß ich: Unsere Festschrift wird auch als Buch an sich etwas her machen, was seinesgleichen suchen kann, aber nicht finden wird. Philipp Unger wird wieder ein Schmuckstück schaffen.
Nun zu den inneren Werten der Festschrift: Es gab und gibt eine Unschärfe darüber, ob die Festschrift eine Chronik sei oder was gemeint sei, wenn ich immer wieder gesagt habe, die Festschrift wird ein buntes Mosaik von Themen aus Geschichte und Gegenwart, die in Niederdorla wichtig sind.
Das reißt drei Themen an, dazu drei Aussagen:
Erstens, unsere Festschrift wird auch eine Chronik sein. Sie beginnt in der Steinzeit und endet in der Gegenwart. Über jede Epoche wird berichtet. Ja, unsere Festschrift ist eine Chronik.
Zweitens, unsere Festschrift ist viele mehr als eine Chronik. Viele Autorinnen und Autoren schrieben über ihre Themen, Vereine und Interessen.
Wichtig dabei: Die Schreibenden brachten ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen ein. Typische Historiker versuchen sachlich zu schreiben, was nie gelingt, nicht gelingen kann, weil sie eben Menschen sind, selbst Automaten sind typisch. Unsere Schreibenden brauchten sich nicht zu verstecken. Sie dürfen sich offen zeigen und persönlich sein. Das macht unsere Festschrift einmalig, kostbar und unvergleichlich. Mir fehlen die Worte. Wie will ich Gänsehaut beschreiben, innere Bewegung und Stolz auf unsere Festschrift und damit auch auf Niederdorla, Stolz auf die Einmaligkeit von Festschrift und Dorf. Ich danke allen Autorinnen und Autoren. Mir fehlen die Worte, manchmal finde ich keine.
Drittens: Da Vollkommenheit selbst den lieben Gott anstrengt, können auch Mängel gefunden werden an unserer Festschrift, wenn man meckern will und einige werden es wollen: Wir, die Schreibenden, konnten nicht über ALLES und JEDEN schreiben. Günter Schlaffke und ich haben versucht, möglichst viel in die Festschrift zu packen.
Es konnte nicht gelingen, alles und jeden auftauchen zu lassen. Wir retten uns in drei Erkenntnisse: „Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ und „Man kann suchen, was man nicht hat, und sich ärgern. Man kann aber auch finden, was man hat, und sich darüber freuen“. Der begnadete Schauspieler Jack Lemmon („Manche mögen´s heiß“) sagte: „Es gibt kein Rezept für Erfolg, nur ein Rezept für Misserfolg: Es allen recht machen zu wollen.“
Die Texte unserer Festschrift zeigen: Es ist doch viel schöner, Geschichte durch Menschen zu erfahren, als durch unpersönliche Akten. Das schafft unsere Festschrift.
Was bleibt zu schreiben? Inspiriert wurde die Idee unserer Festschrift von den beiden Sendungen „Unser Dorf hat Wochenende“, bei den Niederdorlaer ihr Tun und Machen vorstellen durften und damit unser Dorf zeigten. Deshalb Grüße an Jana Herold und die vier Teams vom MDR.
Kirchenvater Augustinus sagte: „In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst. Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“
In allen Texten unserer Festschrift lodert die Liebe zu Niederdorla und seinen Menschen, von der Steinzeit bis heute. Unsere Festschrift wird das in die Zukunft tragen. Sie ist ein Leuchtfeuer, das bleibt.
Ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein.
Michael Zeng
Niederdorlaer Kirchgemeinde lud zum 4. Hubertusgottesdienst mit Jagdbläsern und Falknern
Am Sonntag, dem 6. November, hatte die Niederdorlaer Kirchgemeinde zum Hubertusgottesdienst eingeladen. Die Jagdhornbläsern aus Anrode spielten. Drei Falkner und eine Falknerin kamen gern mit vier Greifvögeln. Die Kirche des zweitgrößten Vogteidorfes war gut gefüllt. Den evangelischen Gottesdienst leitete Pfarrerin Sylke Klingner. Für den Anlass engagierten sich viele Mitglieder der Kirchgemeinde.
Sieglinde Fischer-Krieg hatte das Gotteshaus festlich geschmückt. „Sehr sehr schön“, fand der Leiter der Jagdhornbläser Peter Fruntke die Dekoration aus Nadelzweigen, Kerzen und Geweihen. Er konnte sich nicht sattsehen. Für ihr Engagement bekam Fischer-Krieg auch Applaus von den Besuchern des Gottesdienstes.
Zwanzig Musikerinnen und Musiker mit ihren Jagdhörnern erzeugten eine besondere musikalische Wucht. „Gänsehaut“, beschrieb Pfarrerin Klingner das. Und der Leiter der Jagdhornbläser sagte: „Das kannste nicht erzählen, das musste erleben.“
Gänsehaut sprießte auch, als die mehrheitlich katholischen Gäste gemeinsam mit den mehrheitlich evangelischen Besuchern das Glaubensbekenntnis sprachen und das Vaterunser beteten.
Die Falkner hatten vier Greifvögel dabei. Ute und Olaf Ehrich hielten einen Wüstenbussard und einen Sakerfalken. Joachim Müller kam mit einem Steinadler und einem Falken. Den trug Matthias Fritsch aus Niederdorla.
Den Falken nahm Pfarrerin Klingner auf die Faust im Lederhandschuh. So begrüßte sie die Gäste. Stolz trug Klingner das Tier herum. Der Vogel trug eine Maske, die in blind machte. So blieb er ruhig sitzen. Mit dem Falken auf der Faust sagte die Pfarrerin das erste Lied an: “Himmel und Erde, Luft und Meer”, die Nummer 504 im evangelischen Gesangbuch. Jens Hochheim las aus dem 12. Kapitel des Markusevangeliums.
Die Pfarrerin predigte, was Jäger und Christen verbindet: Bei beiden spielt die Kanzel eine Rolle. Die Jäger nutzen ihre Kanzel als Hochsitz für die Jagd, in der Kirche wird von der Kanzel gepredigt. Beide Orte können Weitsicht vermitteln, meinte Klingner.
Dann erzählte die Pfarrerin die Legende vom Heiligen Hubertus. An der Wende vom 7. zum 8. Jahrhundert lebte Hubertus als Graf im heutigen Belgien. Er verlor früh seine Frau und sein Kind. Darüber war er wütend und grämte sich sehr. Aus Kummer und Wut wurde Hubertus ein wilder Jäger. Seine Wut über seinen Verlust ließ er an den Tieren aus. Als er einen gewaltigen Hirsch erlegen wollte, erschien zwischen dessen Geweih ein strahlendes christliches Kreuz. Eine Stimme fragte aus dem hellen Schein: “Warum verfolgst Du mich?”
“Hubertus änderte sein Leben”, erzählte Pfarrerin Klingner. Der Wütende hörte auf, um sich selbst zu kreisen. Er fragte sich bei allem: “ Was tue ich eigentlich?” Er wurde zum christlichen Schutzpatron der Jagd und aller Berufe, die damit zu tun haben. Hubertus starb 727 als Bischof von Lüttich. Aus der Hubertus-Legende folgerte Pfarrerin Klingner: “Wer als Mensch in Gottes Ordnung eingreift, muss sich immer fragen: Wem nützt es?”
Pfarrerin und Kirchenratsmitglieder brachten die Fürbitten vor. So bat die Pfarrerin für den sorgsamen Umgang mit den Gaben der Natur. Sabine Muder bat für den Wald, den die Menschen als achtsame Gäste betreten sollten. Lutz Großkopf bat für Gärtner und Bauern. Jens Hochheim hielt Fürbitte für verstorbene Waidkameraden.
Sieglinde Fischer-Kriegs bat für Jägerinnen, Jäger, Falkner und deren Helfer. Die Jägerin engagiert sich für das Verständnis für die Aufgaben der Jagd.
Sieglinde Fischer-Krieg ist eine Jägerin. Für sie ist der Hubertus-Gottesdienst das Erntedankfest der Jäger. Das Jagdwesen hilft laut Fischer-Krieg, den Tierbestand unseres Waldes gesund und vielfältig zu halten. Wichtig war für sie, dass Jägerinnen und Jäger eine staatliche Prüfung ablegen müssen, ehe sie jagen dürfen.
Nach dem Gottesdienst waren die Bläser und Falkner eingeladen zum gemütlichen Beisammensein. Für das leibliche Wohl hatte die Kirchgemeinde gesorgt, es gab Spezialitäten vom Wild. Das gefiel allen. Es gab Zeit zum Plaudern: Die Falkner wurden gefragt, wie stark die Bindung ist zwischen Mensch und Greifvogel? Wie zwischen Mensch und Hund? Falkner Olaf Ehrich antwortete: “Vom Menschen aus ist die Prägung wie auf einen Hund. Für den Vogel nicht. Der Mensch ist für den Vogel nur der Träger zur Jagd.”
Der Leiter der Jagdhornbläser, Peter Fruntke, fasste den Abend zusammen: Er dankte für den Gottesdienst, dankte der Kirchgemeinde, Sieglinde Fischer-Krieg und der Pfarrerin für “die Worte, die man mitnehmen kann”.
Michael Zeng
Liegt der Königshort der alten Thüringer unter dem Vogteier Meer?
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| Der Stausee fotografiert an einem Neujahrsabend. |
Ewig junge Vogtei durch alte Bräuche
"Ein tiefer Sinn wohnt in allen Bräuchen. Man muss sie ehren."_Schiller
"Was du ererbt von deinen Vätern hast. Erwirb es, um es zu besitzen. (...) Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen."_Goethe
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| Von links nach rechts: Kamerton, Platzmeister und Ehrendamen 2022, Mrilliese sowie die Rechnungsgesellschaft vor der Gemeindeschenke in Niederdorla |
Langulaer kennen alte (Zauber)Sprüche
Am Kirmesmontag ist in der Vogtei Hammelfahrt
Vogteier Kirmes vor 165 Jahren
Große Überraschung für Opfermoor zum Germanenfest
| Volker Wolf und Peter Graf haben eine Überraschung für Kerstin Fernau |
Rundherum gelungen: Das Germanenfest am Opfermoor 2022
Die Geschäftsleiterin des Opfermoors Kerstin Fernau zählt auf: „Wir hatten zum Fest 1.300 zahlende Gäste, Erwachsene und Kinder zusammen. Dazu kamen 195 Kinder unter Idolmaß, was kostenlosen Eintritt bedeutet.“ Ihre Hochachtung vor dem Engagement am Opfermoor zeigten 27 Ehrengäste. Und 42 Gäste in germanischer Gewandung sorgten für authentische Atmosphäre.
Authentisch bedeutet laut Duden: echt; den Tatsachen entsprechend und daher glaubwürdig. Das ist
den Darstellern und dem Opfermoor-Team sehr wichtig bei ihrem Tun und Machen. Das schenkt Authentisch bedeutet laut Duden: echt; den Tatsachen entsprechend und daher glaubwürdig. Das ist den Darstellern und dem Opfermoor-Team sehr wichtig bei ihrem Tun und Machen. Das schenkt den Festen am Opfermoor ihre unvergleichliche Atmosphäre.
| Darsteller aus jedem Jahrhundert gaben sich ein Stelldichein |




